Assassin’s Creed Odyssey – Details zu den Optimierungen der PC-Version

Die Entwicklung eines derart umfangreichen Spiels wie Assassin’s Creed Odyssey für eine derart vielfältige Plattform wie den PC, ist kein kleines Unterfangen. Trotzdem hat das Team von Ubisoft Kiev – welches bereits seit Assassin’s Creed II an den PC-Umsetzungen gearbeitet hat – nochmal eine Schippe drauf gelegt, um den Spielern ein noch individualisierbares Erlebnis mit einer Vielzahl an Einstellungen im Bereich Grafik und Leistung  bieten zu können, mittels dem sie ihr Spiel noch besser auf die eigene Plattform anpassen können.

„Wir haben während der Entwicklung der PC-Version von Assassin’s Creed viele neue Features eingebaut, die für dieses Franchise vollkommen neu waren,“ erklärt Andrei Lange, Associate Producer bei Ubisoft Kiev. „Was wir bei der Entwicklung von Assassin’s Creed Odyssey gemacht haben ist einfach diese Features neue Möglichkeiten abzuklopfen, diese weiter zu verfeinern und damit den Spielern mehr Möglichkeiten und Komfort bieten zu können. Wir haben auch die neuen Features von Odyssey den Erwartungen der PC-Spieler angepasst. Wir sind den globalen Prinzipien gefolgt, die wir bereits seit Origins haben: Den Spielern alle Werkzeuge und Optionen an die Hand geben die sie brauchen, um ihr Spielerlebnis den eigenen Ansprüchen entsprechend gestalten zu können.“

Ubisoft Kiev arbeitete dafür sehr eng mit dem Entwicklerteam von Assassin’s Creed Odyssey; Ubisoft Quebec  zusammen, um einen flüssigen Arbeitsprozess gewährleisten zu können. Zu den Entwicklungen und Verbesserungen der PC-spezifischen Features gehören u.a.:

Grafikoptionen

Auf dem PC stehen Assassin’s Creed Odyssey Spielern eine Vielzahl an Optionen zur Verfügung, mittels welcher die adaptive Qualität, das dynamische Rendering, die Auflösung des Spiels sowie eine stabile Bildrate eingestellt werden kann. PC-Spieler können ihre Framerate auf 30, 45, oder 60 Bilder pro Sekunde festlegen oder die Auflösung über die Bildrate priorisieren, wodurch die Bildratenbegrenzung quasi wegfällt.

Zu den weiteren Mögklichkeiten zählen auch die Einstellungen der Auflösung, Field of View, eine Reihe an Voreinstellungen die von „Niedrig“ bis „Ultra-Hoch“ reichen oder die Einstellungen individueller Aspekte wie:

  • Umgebungsdetails
  • Texturdetails
  • Umgebung
  • Wirrwarr (damit sind kleine visuelle Details wie z.B. Gras, Müll oder ähnliches gemeint)
  • Nebel
  • Wasser
  • Reflektionen
  • Volumetrische Wolken
  • Charaktertexturdetails
  • Umgebungsverdeckung
  • Tiefenunschärfe

Benchmarking

Ähnlich wie Assassin’s Creed Origins, verfügt auch Assassin’s Creed Odyssey über einige eingebaute Performance Benchmarking Tools mittels welchem Spieler sehen können, mit welchen Einstellungen das Spiel am besten auf dem eigenen System läuft.

Individualisierbare Steuerung

PC-Spieler können ihr Assassin’s Creed Odyssey mit ihrem Lieblingsgamepad spielen oder mittels Maus und Tastatur – wo sich Tasten individuell neu belegen lassen um den eigenen Ansprüchen zu genügen. Zusätzlich dazu können bestimmte Aktionen auch auf Hotkeys gelegt werden, um noch schneller Zugang dazu zu erhalten. Schnellspeichern beispielsweise kann auf die F5 Taste gelegt werden, sodas man nicht erst noch ins Hauptmenü muss und auch die Schnellladefunktion ist kann einer Taste zugeordnet werden.

„Die Individualisierung ist gerade PC-Spielern sehr wichtig“, so Lange. „Mir gefällt diese ganz einfache Idee, dass man sie das Spielen so spielen lässt, wie sie es wollen.“ Aber natürlich ist auch gerade die Leistung auf dem PC sehr wichtig. Tech Tools innerhalb des Spiels zu haben über die man das eigene Spielerlebnis analysieren und optimieren kann, ist uns außerordentlich wichtig, deswegen haben wir sie mit Origins eingeführt und werden sie mit jedem weiteren Projekt verbessern, um Spielern vermitteln zu können, was da unter der Haube so vor sich geht und wie sie das Beste aus ihrem System heraus holen können.“

Assassin’s Creed Odyssey ist ab dem 5. Oktober für die PS4, den PC und die Xbox One verfügbar. Eine vollständige Liste der Systemanforderungen findet ihr hier.

* Einige Features sind möglicherweise nicht ab Verkaufsstart verfügbar.

Der Autor

Mikel Reparaz war Redakteur bei GamesRadar, PlayStation: The Official Magazine, MacLife und Official Xbox Magazine. Jetzt arbeitet er als Kommunikationssöldner für den UbiBlog. Folgt ihm auf Twitter unter: @Wikiparaz